Marketing mit wenig Budget, Brand Image & Noindex vs. Hreflang Tags

AskAndre-Folge vom 5. August 2024, nur als Audio erschienen

Nur Audio

Ein neuer Babybody soll mit knappem Budget über einen eigenen Online-Shop verkauft werden, eine Organisationsentwicklungsberatung will einen Markenkosmos wie Apple oder Starbucks aufbauen, und auf einer mehrsprachigen Website melden Crawler hreflang-Verweise auf das noindex-Impressum als Fehler. Beim Start zählt, dort zu verkaufen, wo die Kunden ohnehin sind, und früh Social Proof aufzubauen. Eine B2B-Marke entsteht über eine enge Zielgruppe, lokale Treffen und Content, der von der eigenen Website ausgeht. Zeigen zwei noindex-Seiten per hreflang aufeinander, ist das kein Fehler, sondern Übervorsicht des Tools.

Es folgt das Transkript meiner Antworten aus der Folge. Der Text ist wörtlich, nur Füllwörter und Versprecher wurden entfernt. Die Ausgangslage zu jeder Frage ist vorab kurz zusammengefasst.

Wo setze ich beim Start meines Online-Shops für einen neuen Babybody mit wenig Budget den Fokus: SEO, Influencer oder Newsletter?

Ein Unternehmen startet dieses Jahr einen E-Commerce-Shop mit einem neuen Babybody, der an Eltern verkauft werden soll. Das Budget ist zu Beginn knapp, deshalb muss der Einsatz der Ressourcen gut überlegt sein. Offen ist, welcher Schwerpunkt zuerst den größten Effekt bringt: Suchmaschinenoptimierung bei Google, Content Marketing mit Influencern oder der Ausbau eines Newsletters.

Erst Marktplätze und Handel statt eigenem Shop

Ich würde es am Anfang ehrlich gesagt möglichst einfach halten. Was du jetzt da von deinen Worten her zu versuchen scheinst, ist ja, auf ein Direct-to-Consumer-Marketing zu gehen. Und ich weiß gar nicht, ob das mein erster Schritt wäre. Ich weiß gar nicht, ob ich direkt selbst verkaufen möchte. Das ist eigentlich gar nicht so einfach. Das ist eigentlich schwer. Das braucht viele Ressourcen. Wenn du sagst, die Ressourcen im Sinne von Zeit oder Geld oder beides, wahrscheinlich auch vor allem die Geldseite, das ist knapp, dann würde ich eigentlich lieber dahin gehen, wo die Leute ohnehin schon sind. Das heißt, statt dem eigenen Shop wäre meine erste Betonung der Großhandel. Also sprich, ich würde gehen auf Marktplätze, Kaufland, Amazon, eBay, wo die Leute ohnehin schon sind, und dort diesen Babybody andienen und dort versuchen zu sagen: Mensch, was ist besser an dem, was ich mache? Oder auch zu gucken: Welche großen E-Commerce-Shops gibt es denn, die hier vor allem sozusagen Eltern von Babys ansprechen, und gucken, dass mein Body dort gelistet wird.

Ich hoffe, dass ihr euer Produktdesign von diesem neuen Babybody so gemacht habt, dass da auch die Marge drin ist, dass ein Großhandel dazwischengeschaltet werden kann. Der nimmt ja immer relativ viel Marge, oder sozusagen der Handel, der Marktplatz, der Shop, wer auch immer, die nehmen ja relativ viel Marge mit. Das heißt, wir hoffen sozusagen, dass das Produkt so designt ist, dass der Preis so ist, dass eben der Handel hier auch daran mitverdienen kann, wenn ihr dort verkauft, und ihr trotzdem noch was daran verdient. Das wäre in jedem Fall mein erster Weg, denn ich muss dafür relativ wenig machen. Ich muss quasi B2B-Kontakte aufbauen. Da muss man eben die Herausforderung sehen, dass es sein könnte, dass man in manchen Handelsformaten die Ware vorfinanzieren muss und das Geld erst dann kriegt, wenn verkauft wurde, also dass es so eine Art Kommissionsgeschäft gibt. Aber manche sind vielleicht auch bereit, zu einem gewissen Einkaufspreis mir diese Babybodys schon vorher abzukaufen. Ich glaube, das ist schon mit das Effizienteste, womit ich anfangen würde.

Feedback einholen und Influencer in Elternforen gewinnen

So, und dann würde ich vor allem versuchen, kosteneffizient herauszufinden, ob und wie die Produkte ankommen, bzw. versuchen, Feedback zu bekommen. Was finden die Leute gut daran? Was finden die Leute nicht gut daran? Wo sehen sie die Vorteile gegenüber bestehenden Produkten? Und wo, sagen wir mal, sehen sie Verbesserungspotenziale, die man dann eben nutzen kann, um eine nächste Iteration zu machen, und auch die Leute, die einem Feedback gegeben haben, reinzuholen in so eine Art Promoterschaft für das eigene Produkt, weil sie ja eben sehen: Mensch, ihr habt das aufgegriffen vielleicht, was sie angemäkelt haben.

Das heißt, ich würde eben gucken, dass man vor allem Influencer gewinnt. Das könnte zum einen, es gibt ja relativ große Elternforen, also Diskussionsforen für junge Eltern, wo über alles Mögliche gesprochen wird. Da kann man ja schauen, wer dort sehr, sehr aktiv ist und wer eben oft über diese Art Produkte spricht, und die dann einfach mal fragen: Hey, wir suchen Tester, wir wollen eigentlich Reviews oder Input zu unseren Produkten. Was findet ihr gut daran, für welche Leute nutzt das, was ist der Use Case, wo ihr da Vorteile seht bei unserem Produkt? Oder das Ganze eben auf Plattformen, auf Instagram, Facebook, schlag mich tot, Facebook-Gruppen, da gibt es ja dies, das, jenes Unmögliches, und dort immer versuchen, auf die Leute, die sozusagen in dieser Community ein bisschen eine lautere Stimme haben, auf die versuchen zu setzen, die versuchen zu gewinnen und zu gucken, wo sehen denn die Leute was.

Das ist jetzt nicht so, dass Babybodys etwas wären, das die Welt unbedingt braucht, weil es das noch nicht gab. Das heißt, es wird ja irgendwas geben, was ihr anders macht, irgendwas, was euch besonders macht. Und dann würde ich eben gucken: Sehen denn die Leute dieses, was ihr anders macht, eben als genauso wertvoll und als genauso anders an? Und gibt es eben auch die entsprechende Zahlungsbereitschaft, um diesen Mehrwert, den ihr bringt, dort auch zu bezahlen? Das heißt, das wäre sozusagen mein erster Weg.

Paid Social statt Google und der Aufbau von Social Proof

Dann, sagen wir mal, wenn wir darüber nachdenken und jetzt mal vermuten, das Produkt ist gut, das Produkt eben auch zu dem Preis, wie es angeboten wird, ist gut, das passt, die Leute wollen das, dann wäre wahrscheinlich auch Google nicht meine erste Wahl. Also Google Ads insbesondere wäre nicht meine erste Wahl, denn meistens, wenn jemand Babybodys sucht, dann will er eigentlich eine große Auswahl haben. Dann will er eigentlich nicht nur ein Produkt haben. Das finde ich sozusagen da ein bisschen nachteilig, und Suchmaschinenoptimierung in der Folge dessen auch. Das ist ja etwas, was typischerweise über die Zeit die Rendite sehr, sehr schön macht, weil es sehr, sehr günstige Kundenakquisitionskosten macht, aber es ist ein Kanal, der ist eben ein bisschen komplexer, und der dauert auch eine ganze Weile. Insofern ist das bestimmt nicht unbedingt der Startkanal.

Das heißt, mein Mittel der Wahl, mein sozusagen Lieblingsinstrument aus dem Orchester des Online-Marketings wäre wahrscheinlich der Bereich Paid Social, sprich Werbung auf Instagram, auf TikTok, auf Facebook, auf irgendeiner Social-Plattform, wo man im Idealfall sogar A das Targeting machen kann, vielleicht eben über die Eigenschaft Eltern oder Eltern eines Kindes in gewissem Alter, und B vielleicht über das Alter der Leute, vielleicht auch über das Geschlecht der Leute, und eben aber auch, dass die Werbeform, mit der man die eigenen Produkte präsentiert, vielleicht genutzt wird, um die Vorteile, die USPs, die Unique Selling Points, die sozusagen die herausragenden Merkmale eures Produkts, eures Babybodys, hervorzuheben. Das heißt, ich würde schauen, dass man eben insbesondere mit Video arbeitet. Das geht natürlich auch auf YouTube. Da gibt es auch super viel passenden Content für Eltern. Da kann man auch mit Videos die USPs des eigenen Produkts erklären.

Es ist sicherlich am Anfang schwierig. Das sollte man in der Sache nicht absprechen. Am Anfang sind die Conversion-Raten nicht so gut. Insbesondere ist es so, dass die Leute vielleicht bei dir auf die Webseite kommen, aber dann gibt es vielleicht noch nicht so viel Social Proof. Das heißt, es gibt noch nicht so viele andere Leute, die auch darüber berichten. Denn stell dir vor, du nimmst jetzt irgendein Produkt, das du nicht oder nicht so gut kennst, und dann kommst du auf die Webseite, und dann sagst du: Ja, ist das Ding denn wirklich so gut, wie deren Werbung behauptet? Was machst du dann? Dann gehst du zur Suchmaschine, suchst nach dem Produktnamen deines Babybodys, und dann guckst du, wo wird denn überall darüber gesprochen, und wird denn gut darüber gesprochen, gibt es eine gute Bewertung dazu?

Ja, das nennt man Social Proof. Das heißt, gibt es einen Beleg im Internet dafür, dass das Produkt, was du andienst, wirklich gut ist? Und Beleg sucht man natürlich nicht auf der Seite des Anbieters, klar kann man auch, sondern man würde es eigentlich eher auf einer neutralen Plattform suchen. Das heißt, bewerten die Leute diesen Babybody bei Amazon gut oder bei Kaufland oder bei eBay? Seid ihr gerade ein gut bewerteter Händler? Oder gibt es so Produktplattformen wie Trusted Shops, wo euer Shop sehr gut bewertet ist, und man sieht: Wow, man kann euch vertrauen.

Das heißt, man muss eben gucken, dass man sich früh und konsistent und immer weiter schiebend so eine Art guten Social Proof aufbaut. Das heißt, wenn die Leute eine Aufmerksamkeit bekommen haben für dein Produkt und ein Interesse haben an deinem Produkt, wenn sie dann anfangen, sich auseinanderzusetzen mit der wirklichen Kaufentscheidung unmittelbar vor dem Kauf, dass sie dann eben Belege dafür finden: Mensch, diese Kaufentscheidung ist gut. Und dafür muss man eben sorgen, dass das sozusagen ein Ziel ist, was man verfolgen muss.

Und wenn man einsteigt eben in den Bereich Paid Social und dort anfängt, Werbung zu schalten, dann hat man in jedem Fall so eine Art Baseline, so würde ich immer sozusagen den Anfang nennen. Schlimmer wird es nicht. Es ist jetzt nicht so pralle, aber schlimmer wird es nicht. Und man muss eben auch sehen, wenn es viel einfacher wäre, würde es ja jeder machen. Also insofern, das darf man sich auch nicht sozusagen falsch erträumen. Aber die gute Nachricht ist, ab dort kann man es besser machen. Man kann die Werbemittel besser aussteuern, man kann die Zielgruppen besser aussteuern, man kann besser aussteuern, wo die Leute landen, wie ich denen das Ding erkläre, wie sie den Social Proof finden, der sie überzeugt, sich nicht nur für meine Produkte zu interessieren, sondern eben auch meine Produkte dann auch zu kaufen.

Das heißt, das Thema Bewertungsmanagement, Rating-Management und Endorsements, Empfehlungen ist ein ganz, ganz wichtiges Kernelement, wenn du anfängst, so ein neues Produkt auf einer neuen Marke hochzuziehen. Die Themen wie Suchmaschinenoptimierung, nachdem du explizit gefragt hast, die sind eher was für später, die machen die Marge schön, die funktionieren auch besser, wenn du mehr Auswahl hast und nicht nur ein Produkt in einer Produktkategorie. Und das Thema Newsletter, das kommt eigentlich auch über die Zeit. Ganz klar. Ich glaube, das Thema Baby ist ein weniger rationales Produkt, sondern eher ein emotionales Produkt. Das heißt, man darf jetzt nicht über die Kostenseite kommunizieren, sondern eigentlich versuchen, mit Emotionen ranzugehen. Das heißt, Babys zeigen, lächelnde Babys zeigen, solche Sachen, die eben die sinnliche Seite der Menschen ansprechen, die potenziell Kunden deines Produkts werden könnten.

Paketbeileger und Offline-Aktionen in Kitas

Wenn du weiterhin sozusagen was für deinen Shop machen möchtest, aber nicht auf anderen Shops verkaufen möchtest, was ich mir noch anschauen würde, das funktioniert häufig gut im Bereich E-Commerce, ist Flyerbeilagen, also Paketbeileger in vielleicht Shops, die eine ähnliche Kundengruppe haben. Das würde ich mir auf jeden Fall mal anschauen.

Und was ich auf jeden Fall auch anschauen würde, das gehört auch so ein bisschen noch zum Thema Endorsements und Content vielleicht oder Content Marketing für später, zu versuchen, Offline-Aktionen zu machen. Das heißt, wirklich hinzugehen in Kitas, was mit den Kita-Erziehenden zu machen, zu sagen: Hey, ich schenke euch hier ein Dutzend Bodys, komm, lass mal ein paar Videos schießen davon, wie ihr Kinder anzieht. Da sind wahrscheinlich natürlich die Kindergesichter nicht mehr drauf, das muss natürlich alles abgeklärt werden mit den Eltern etc. pp.

Aber wenn die Kita-Erziehenden erzählen: Mensch, das und das finde ich an dem und dem Body gut, da kommt toller Content raus, den kann man auf der eigenen Website zeigen. Das zeigt eben Profis, wie sie das bewerten, die jetzt nicht irgendwie nur Eltern sind, sondern die sich professionell quasi um Babys oder kleinere Kinder kümmern. Sowas in der Richtung, sowas würde ich mal andenken und so versuchen, sozusagen da auch ein bisschen Content zu schaffen, den die Leute, die sich interessieren für dein Produkt, eben auch dann anschauen und genießen können. Ich hoffe, das hilft dir und euch weiter, und eure Babybodys werden ein Erfolg.

Wie baue ich als Organisationsentwicklungsberatung einen Markenkosmos wie Apple oder Starbucks auf und erreiche CEOs auch privat?

Eine Organisationsentwicklungsberatung hat CEOs und HR-Leitungen als Zielgruppe und möchte um ihre B2B-Marke einen eigenen Kosmos aufbauen, wie ihn B2C-Marken wie Apple oder Starbucks haben. Diese Entscheider sollen auch im privaten Kontext erreicht und so gebrandet werden, dass ihre Kaufentscheidung im Business-Kontext auf die Beratung fällt.

Zielgruppe verkleinern

Wenn ich die Frage so höre: Ich kann bei deiner Zielgruppenidentifikation nicht d'accord gehen. Die Zielgruppe ist viel zu groß und viel zu heterogen. Ich glaube, bei so einer Masse an Leuten, da kannst du eigentlich gar nichts erreichen, zumindest nicht, wenn du ein Startup bist, was zu sein scheint, oder zumindest eine kleinere Beratung. Das heißt, als Allererstes würde ich anfangen, die Gruppe, die du da anvisierst, zu verkleinern. Und verkleinern kann man auf unterschiedlichen Ebenen, damit du irgendwie etwas überhaupt erreichen kannst, was für die Zielgruppe überhaupt relevant ist. Das heißt, entweder du sagst halt eben: nur Head of HRs, weil die in der Regel das Ding antriggern.

Aber CEOs sind ja inkrementell, also je höher in der Hierarchie-Ebene, das wissen wir aus dem B2B-Vertrieb oder B2B-Marketing eigentlich, desto schwieriger sind die Leute zu erreichen. Das heißt, wenn du zum Beispiel CEOs, wie auch immer du es anvisierst, ist es viel schwerer als die leitende Person für den HR-Bereich. Das heißt, darüber könnte man die Gruppe, die du anvisierst, verkleinern. Oder man könnte auch verkleinern, indem man sagt: Mensch, ich schaue mir Unternehmen an in der Zielgröße von bis XY, etwas dieser Art zu machen. Oder vielleicht nach Potenzial, wo du sagst, bei diesen Branchen, da gibt es besonders viel Potenzial. Insgesamt konzentriere ich mich erst mal auf die Branche. Also damit würde ich erst mal unbedingt anfangen. Und ich denke, es gibt verschiedene Wege, wie man dahin kommen kann, wo du wahrscheinlich hin möchtest.

Lokale Stammtische und Mund-zu-Mund-Propaganda

Ich glaube ehrlich gesagt, wenn du von einem geringen Niveau startest, also von einem kleinen Niveau startest oder noch nicht so bekannt bist, dann glaube ich eben, dass irgendwas, was persönlich ist, also wenn du wirklich so eine Art Feeling um deine B2B-Marke, um deine Beratung da schaffen möchtest, dass man erstmal anfangen muss, sich mit Leuten zu treffen. Das heißt, das Allereinfachste wäre ein lokaler Stammtisch bei dir in der Stadt mit am besten Bestandskunden und potenziellen Kunden, wo sich eben Head of HRs untereinander informell treffen können und austauschen können, sowas in der Richtung. Und wenn du sozusagen dem Ganzen den Rahmen gibst und vielleicht die erste Runde O-Saft oder Bier ausgibst, dann gibst du dort eben einen gewissen Vibe und gibst Gefühl mit. Und die Leute, worüber die sich dann entscheiden zu sprechen, also ob sie eben über Organisationsentwicklungsthemen sprechen wollen oder sonstige Wehwehchen.

Man muss ja immer sehen, das, was du verkaufst, ist ja nur ein ganz, ganz kleiner Splitteranteil dessen, was einen Head of HR so beschäftigen könnte, beziehungsweise ist das wahrscheinlich auch eher etwas, was seltener vorkommt, dass sozusagen da Beratung notwendig wäre. Das ist wahrscheinlich immer eher punktuell notwendig und nicht durchweg. Das ist nicht etwas, was man jeden Monat braucht, sondern alle zwei, drei Jahre macht man da vielleicht mal eine Beratung und holt sich da Input, das würde ich zumindest vermuten.

Denn meine Hoffnung wäre eigentlich, dass letztendlich die Organisationsentwicklung etwas ist, was der CEO und der Head of HR eigentlich selber hinbekommen. Also insofern, dass man da externe Beratung dazu haben möchte, ist quasi etwas, was periodisch immer mal wieder unregelmäßig kommt. Das heißt, du musst halt bei denen irgendwie präsent sein als jemand, der sich mit dem Thema beschäftigt, aber eben da nicht dauernd auf deren Füßen stehen kannst. Das heißt, wie gesagt, auf kleiner Basis würde ich das eben machen und dann eben gucken, dass die Leute da halt eben irgendwo abhängen.

Vielleicht kann man ja da sagen, dass man Stammtische macht, und dann holst du halt immer jemanden zum Impulsvortrag dazu. Vielleicht machst du die Hälfte der Impulsvorträge, oder ein Mitarbeiter von dir, zu aktuellen Trends in der Organisationsentwicklung oder, oder, oder. Und wenn du das gemacht hast, dann würde ich natürlich anfangen, das sekundär digital zu verfrühstücken. Das heißt, dass man eben da hingeht auf diesen Stammtisch und dann die Leute interviewt, bewertet, wie sie es fanden, und dann da eben auch zeigt, aus welcher Art Firmen sie sind, und hoffentlich sind das eben genau die Art Firmen, die du potenziell als Kunden haben möchtest. Sprich, was ich sagen will, ist, dass da jetzt halt nicht der Head of HR von einem börsennotierten Unternehmen ist, sondern vielleicht von einem Mittelständler aus der Region, und du sagst: Mensch, das ist für mich für den Anfang eigentlich genau die richtige Kalibergröße, da habe ich den meisten Impact, da wird meine Dienstleistung gut gefunden.

Ohnehin ist meine Erfahrung in diesem B2B-Bereich, dass der Vertrieb eigentlich so funktioniert, dass ungeheuer viel muss der Anteil sein, der eben Mund-zu-Mund-Propaganda ist, weil dann die Dienstleistungen gut sind. Das heißt, du müsstest eben auch identifizieren, nicht nur, wer deine potenziellen Kunden sind, sondern wen von deinen potenziellen Kunden du am Anfang am allerglücklichsten machst. Letztendlich der eine Head of HR wird den nächsten Head of HR, den er vielleicht kennt, aus einer Nicht-Konkurrenzbranche fragen, wenn die mal nach einer Organisationsentwicklungsberatung suchen. Wenn der eine dann vielleicht mit dir gearbeitet hat und da eine gute Erfahrung gemacht hat, dann empfiehlt er dich auch weiter.

Das heißt, ich denke, diese Zielgruppenverkleinerung, die muss auch stattfinden, um zu gucken, eben wo hast du den größten Impact, wo hinterlässt du am ehesten hundertprozentig zufriedene Kunden, denn die werden dann wieder zu weiteren Kunden führen. Und dann eben, wie gesagt, anfangen, dieses Lokale, dieses Individuelle, dieses Eins-zu-eins immer wieder digital zu verfrühstücken, eben mit Videos, hoch und quer für Social Media, mit Text und Bild, Mischmasch als Content für die eigene Website, am besten eben Testimonials von Bestandskunden, immer das, finde ich, das Stärkste, was man eigentlich so sehen kann im B2B-Marketing, was dann eben weiterhilft. Oder eben noch tiefer, wobei ich eben nicht weiß, ob das bei dir so zutreffen kann, ist, wenn die Leute auch noch von Fallstudien profitieren, die sagen eben: Hier, durch diese Arbeit bei mir ist meine Organisation irgendwie 20 Prozent produktiver geworden, oder wir haben x Prozent höhere Mitarbeiterzufriedenheit, zeigt sich zum Beispiel an dieser KPI, die wir nüchtern feststellen können. Das sind ja total starke Argumente.

Events in weiteren Städten oder nach Branchen

Und diese lokalen und individuellen Treffen, die wären für mich halt eben ein Anfang. Und wenn du siehst, dass das funktioniert, dass du sagst, keine Ahnung, ich weiß nicht genau, wo du sitzt, aber in deiner Stadt klappt das mit diesen lokalen Treffen, dann kann man eben überlegen, wo könnte man das noch machen. Und dann macht man das, wo du dann eben die Leute vielleicht identifizierst, die spannend für dich wären. Das heißt, wenn du sagst, du gehst irgendwie die nächsten fünf größeren Städte in deiner Umgebung an, dann kann man immer die Leute ansprechen über LinkedIn. Man kann ja über Jobtitel und Firmengröße relativ gezielt potenzielle Leute antickern.

Man kann auch sagen, dass dieser Event normalerweise, keine Ahnung, eine 15-Euro-Teilnahmegebühr kostet, und du wärst bereit, das Ticket umsonst zu geben, dass die Leute das Gefühl haben: Hier, denen wird was geschenkt, das ist eine Opportunity. Die kriegen da auch einen Vortrag, kriegen einen gewissen Input, und du stellst halt eben auch sicher und erklärst den Leuten auch, wie du die Leute auswählst, warum du denkst, dass das für dich ein Gewinn sein könnte, zu deinen Events zu gehen. Und dann wieder quasi Videokamera oder sozusagen ein Social-Media-Team, ein Media-Team mitlaufen lassen, die Fotos machen, die Videos machen, und dann spielt man das eben in LinkedIn und Instagram gegebenenfalls, wenn du die Leute auch eher privat triggern willst, rauf und runter, vertaggt die Leute, zeigt, dass sie sich da eben im Umfeld deiner Beratung wohlfühlen, dass die denken: Das ist ein Ort, da kann man eben gut fachlich sich austauschen, da kann man gut fachlichen Input holen. Und ich glaube, so baut man dann eine gewisse Brand auf, auch eine Nähe.

Wenn du nicht von Stadt zu Stadt tingeln willst, vielleicht muss man auch eher nach Branchen gehen. Keine Ahnung, man kann sagen: Hier, wenn eine Spielzeugmesse ist, da versuchst du bei dieser Messe die Head of HRs von den Spielzeugfirmen zusammenzutrommeln, wenn die denn überhaupt dort sind. Also dass man vielleicht nach sowas geht, dass man eben guckt, wo treffen sich ohnehin bestimmte Branchen. Die Touristikbranche trifft sich vielleicht dort und dort, und dann versuchst du genau die Head of HRs zusammenzutrommeln. Da muss man mal testen, wie das funktioniert bei deiner Klientel.

Kann auch sein, dass die Leute sehr reserviert sind, wenn quasi die ähnlichen Mitarbeiter, also Mitarbeiter ähnlicher Art aus Konkurrenzunternehmen da sind. Das verkrampft die Leute manchmal. Manchmal ist es leichter, das Ganze regional zu organisieren, weil dann die Unternehmen, die die Leute im Raum repräsentieren, gar nicht so direkte Wettbewerber sind. Da hat man nicht Angst: Guck mal, der guckt mir vielleicht irgendwas ab, was ich habe, was eigentlich gar nichts Besonderes ist, also nur ironisch gesagt, aber die Leute sind da vielleicht reservierter. Das muss man einfach mal antesten. Ich glaube, damit du quasi eben von null auf so eine Brand und so einen Vibe quasi mit aufbaust, wäre das wahrscheinlich mein liebster Ansatz. Ich hoffe, das hilft dir so ein bisschen weiter, um deine Organisationsentwicklungsberatung da in den Schwung zu bringen.

Podcast, Longform-Video und die eigene Website als Dreh- und Angelpunkt

Ansonsten, was auch sehr zeitgemäß ist, was ich auf jeden Fall auch spielen würde, ist, dann daraus wirklich die hellsten Köpfe zu nehmen und mit denen beispielsweise einen ganz einfallsreichen Podcast zu machen. Und den würde ich dieser Tage immer Video first machen. Das heißt, dass du guckst, dass halt ein gutes Video rauskommt. Das gibt es natürlich auch auf der Tonspur, auf nur Audio, und daraus kann man dann eben schnipseln, hochkant Snippets für Social Media. Da würde ich eben gucken, diese Events und diese Treffen vor Ort, dass du eben siehst, du musst ja nicht nur deine Kunden porträtieren, oder die würde ich vielleicht gar nicht porträtieren, it depends, sondern ich würde eigentlich die hellsten Köpfe, die ich vor Ort kennenlerne, die würde ich eigentlich mit in den Podcast holen.

Denn was wichtig ist für deine potenziellen Kunden zu erleben, ist, dass du ein guter Gesprächspartner zu dem Thema bist. Da ist so ein bisschen die Zwickmühle beim Podcast: Da ist es immer ideal, wenn der Interviewfragenstellende sich ein bisschen doof stellt, damit derjenige, der interviewt wird, die klugen Antworten geben kann. Da ist sozusagen die Zwickmühle, die für dich bestehen könnte, dass du natürlich gegenüber deinen potenziellen Kunden als kluger Mensch zu dem Thema rüberkommen möchtest. Da muss man da irgendwie den richtigen Balanceakt finden oder damit kokettieren oder quasi das im Interview irgendwie geschickt einleiten, im leitenden Sinne von, man sagt jetzt: Du, ich verstehe, was du meinst, aber lass uns das doch nochmal aufschlüsseln für den Zuhörer, der vielleicht nicht ganz so tief im Thema steckt, und hakt dann ein und hilft dann nochmal sozusagen den Leuten, da reinzukommen in das, was du dir da vorstellst.

Also ich denke, sowas wäre auf jeden Fall ganz gut, dass man eben Longform-Videocontent von deiner Firma eben irgendwo in Anspruch nehmen kann, denn ich finde, darüber kommt, insbesondere wenn das wenig geschnitten ist und sehr natürlich rüberkommt, also wenn da einfach nur Kamerawechsel sind oder so, das kommt schon, insbesondere ungeschnitten und ungepimpt, sehr, sehr authentisch rüber. Wenn man dann sagt: Mensch, das passt aber irgendwie, wie der und seine Kollegen die Sache sehen, das ist geil, so möchte ich mich darüber unterhalten, und das ist eigentlich genau das Niveau, zu dem ich gerne Input hätte. Ich glaube, das wäre auch noch ein ganz kluger Zug dazu.

Und wie gesagt, ich würde vor allem Leute dort mit reinnehmen, die mir und den potenziellen Zuschauern einen Mehrwert bieten, und jetzt gar nicht so darauf mich einhämmern, dass ich da nur Kunden interviewe. Vielleicht will der Kunde da auch gar nicht hin, weil er ja eben ein Wehwehchen hat, was er vielleicht auch gar nicht öffentlich besprechen möchte. Insofern, ich glaube, sowas wäre auf jeden Fall auch ein sehr, sehr gutes Tool.

Und im B2B-Marketing, glaube ich, man würde quasi alle Plattformen nutzen, aber wahrscheinlich ist der Dreh- und Angelpunkt A immer die eigene Website. Weil man muss eben gucken, auch LinkedIn wird irgendwann im organischen Traffic sozusagen, den wird es abdrehen. Das heißt, man kann sich da auf die Dauer nicht verlassen. Man kann zwar jetzt eine ganze Menge dort bewegen, und das ist sicherlich jetzt eine super Opportunity. Aber wir haben das bei allen Social-Media-Plattformen eigentlich erlebt, dass der organische Traffic irgendwann erheblich zurückgeht, egal ob von Firmenaccounts oder persönlichen Accounts.

Insofern, also ich würde mal sagen, der Dreh- und Angelpunkt, die Single Source of Truth, würde der Amerikaner sagen, ist immer deine Website. Dort muss der Content leben, von dort muss er entstammen, und von dort vertreibt er sich, disseminated, also wird gesät in die anderen Plattformen. Von dort aus gibt es das Video bei YouTube, von dort aus geht es zu deinem LinkedIn-Post, dein LinkedIn-Post verweist wieder dahin. Also die Sachen sollten sich dann immer alle schön miteinander verknüpfen, wenn du die Social-Media-Plattformen nutzt. Dann kommst du auch in die Reichweiten rein von zumindest vielen Interviewpartnern oder eben Teilnehmern von deinen Stammtischen. Die kann man ja vertaggen oder sowas in der Art. Ich denke, damit müsstest du eigentlich ganz gut hinkommen.

Die Herausforderung hierbei, und auch die Beispiele, die du am Anfang genannt hast, Apple und Starbucks, da sieht man ja, das sind ja jahrzehntelang aufgebaute Marken. So, das heißt, ich würde halt ganz klar dich um viel Geduld bitten und eben an so einem Schema durchaus erst mal mehrere Jahre dran planen festzuhalten. Das heißt, man sollte sich auch nur was vornehmen, was man da auch wirklich mehrere Jahre durchziehen kann, denn nur das baut wirklich eine Marke auf. Das baut ein Vertrauen, eine Verlässlichkeit, eine Beständigkeit, die baut das auf. Also insofern, ich hoffe, das hilft dir weiter, und deine Organisationsberatung bekommt ganz, ganz viele tolle Kunden.

Was tun, wenn der Crawler hreflang-Verweise auf das noindex-Impressum meiner mehrsprachigen Seite als Fehler meldet?

Auf einer mehrsprachigen Website steht das Impressum wie allgemein empfohlen per Noindex-Tag außerhalb des Suchmaschinenindex, ist aber zugleich per hreflang-Tag mit den Impressumsseiten der anderen Sprachversionen verbunden. Crawler wie Screaming Frog melden das als Fehler, weil hreflang-URLs auf nicht indexierbare Seiten zeigen. Gesucht ist der beste Umgang damit.

Was hreflang-Tags machen

Damit alle was davon haben: Diese zwei technischen Begriffe, mit denen du da ganz selbstverständlich um dich schmeißt, einmal ein bisschen erklärt. Der hreflang-Tag, das ist eine Hilfestellung, die einem die Suchmaschinen zur Verfügung stellen, damit der Webseiteninhaber oder Webseitenbetreiber ein bisschen einfacher seine Webseite in den Suchmaschinen erklären kann, insbesondere dann, wenn die Webseite entweder verschiedene Sprachen innerhalb eines Landes oder verschiedene Länder oder eben die Mischung von beidem als Ziel hat.

Dann hat man oft mehrere Versionen der Webseite. Was weiß ich, in der Schweiz hat man dann vielleicht eine deutsche, eine französische, eine italienische, oder in Belgien hätte man vielleicht eine holländische und eine flämische, und jetzt komme ich gerade nicht darauf, wie es heißt. Ihr wisst schon, was ich meine. Also es gibt ja Länder, die haben ja mehr als eine Sprache, und dann hat man vielleicht auch mehr als eine Version der Website. Und was man macht mit diesem hreflang-Tag: Man verbindet sozusagen die korrespondierenden Seiten aus den verschiedenen Ländern, und dann erklärt sich sozusagen der Suchmaschine besser, was für welchen Suchenden eigentlich das richtige Ergebnis ist.

Denn es kann sein, dass zum Beispiel eine Sprachversion oder ein Land bei einer Firma besonders beliebt ist, und dann ist vielleicht dieser Teilbereich besonders stark verlinkt. Und wenn die User nach einem Produktnamen suchen, der vielleicht in jedem Land und jeder Sprache gleich ist, wäre die Suchmaschine vielleicht versucht, das Ergebnis aus der beliebtesten Sprache ganz oben auszuspielen. Aber eigentlich wäre das in der Zielsprache im Zielland die beste Version der Seite, und man verbindet die sozusagen und sagt zu diesen Seiten: Mensch, was weiß ich, zu den weißen Schnürsenkeln der Firma Andres Schnürsenkel: Das ist die Version auf Französisch für Schweizer. Das ist die Version für Schweizer auf Deutsch. Das ist die Version für Suchende aus Deutschland auf Deutsch. Und das ist die Version auf Französisch für die Suchenden aus Frankreich.

Und die Suchmaschine würde quasi dann das richtige Ergebnis ausspielen statt dem, was vielleicht am stärksten populär ist im Internet und deswegen vielleicht starke positive Signale auf sich zieht. Und das hilft sozusagen, dass die User, die die Suchmaschine benutzen, dass die wirklich auch auf der passenden Unterseite ankommen bei einer Website. So, das ist der eine Teil, das ist dieser hreflang-Tag, was die machen.

Was Noindex bewirkt

So, dann Index, beziehungsweise Noindex, das ist etwas, das gibt man einer bestimmten URL mit in der Suchmaschinenoptimierung. Nehmen wir an, ich betreibe eine Webseite, und die hat vielleicht 100.000 Unterseiten, und das geht eben ratzfatz, soweit man irgendwie eine komplexere Webanwendung hat. Man denke, ich bin ein Online-Shop, und dann gibt es Kategorien, und dann gibt es Filter, und jeder Filter hat dann nochmal einen zweiten Filter, und so ist es oft eben so, dass jede Kategorie und jede Unterkategorie mit jedem Filter und noch jedem Filter, da multipliziert sich ja die Anzahl der URLs, die ich da so habe. Und was man eben eigentlich machen muss, wenn man gute Suchmaschinenoptimierung betreibt, ist, dass man sich eigentlich sagt: Mensch, was sind denn von den ganzen URLs, die meine Website so hat, was sind denn davon eigentlich die wichtigen für die Suchmaschinenoptimierung? Und die lässt man sozusagen im Index, da signalisiert man damit der Suchmaschine: Bei diesen URLs möchte ich mich um die Top-Plätze in deinen Suchergebnissen bitte bewerben. Und alle anderen schaltet man auf Noindex.

Und das ist eben ganz, ganz oft so bei großen Webseiten, die viele URLs haben, dass man manchmal auch 90 Prozent der URLs oder mehr auf Noindex hat, weil man einfach eben sagt: Mensch, das sind Teile der Webanwendung, die sind für den User wichtig, aber die sind nicht wichtig oder die sind kein Kandidat, um ein Top-Suchmaschinen-Ergebnis zu werden. Und deswegen nimmt man sie eben freiwillig raus und sagt: Damit konkurriere ich nicht. Und die Wirkung davon ist, dass die Bedeutung, die man als Ganzes als Webseite hat, sich eben konzentriert auf die URLs, mit denen man wirklich konkurrieren möchte auf die Top-Suchergebnisse. So, und insofern, wenn man jetzt natürlich sagt, man nimmt etwas raus aus dem Index oder man setzt etwas auf Noindex, dann sagt man: Das ist nicht wichtig. So, und Crawler, das sind Werkzeuge, die suchen eigentlich meine Webseite ab und versuchen, technische Fehler zu finden. Und letztendlich haben die halt nun begrenztes Verständnis.

Warum die Crawler-Meldung beim Impressum irrelevant ist

Aber meiner Meinung nach, wenn das Impressum, um auf die konkrete Frage einzugehen, nachdem wir sozusagen jetzt versucht haben, alle abzuholen, wenn das Impressum in der einen Sprache auf noindex ist und da dann ein hreflang ist auf eine Seite, die auch noindex ist, ist meiner Meinung nach die Fehlermeldung, die da ausgespuckt wird, irrelevant. Ein fehlerhafter Noindex-Rückverweis, wie du das hier sagst, die sind auch nicht fehlerhaft, das ist eigentlich auch korrekt. Das französische Impressum und das deutsche Impressum verlinken sich jetzt nochmal gegenseitig mit hreflang. So, und wenn das französische Impressum auf noindex ist und das deutsche Impressum auf noindex ist und das deutsche Impressum hat dann hreflang auf das französische Impressum und das französische Impressum aufs deutsche Impressum, dann zeigen die korrekterweise mit dem hreflang aufeinander. Beide sind aber auf noindex. Das heißt, beide werden eigentlich von der Suchmaschine nicht bedacht. Das heißt, es kann auch keinen Fehler geben in dem Sinne.

Das heißt, ich glaube, an der Stelle ist es eine Überkorrektheit des Crawlers, den du hier beschreibst. Er sagt etwas, was ein Fehler ist dann, wenn die URL im Index ist. Denn dann wäre das natürlich ein Problem. Wenn ich in der einen Sprache versuche, mit einer URL zu ranken, aber in der anderen nicht, da komme ich auf jeden Fall auf Durcheinander. Das wird natürlich nicht klappen. Das heißt, das, worauf die dich aufmerksam machen, könnte durchaus eine Quelle von Fehlern sein. Aber in deinem Beispiel mit dem Impressum, wenn beide sozusagen auf noindex sind, dann ist es eigentlich meiner Meinung nach kein Fehler, dann ist es eben eher eine Übervorsichtigkeit des Tools, dass es dies als Fehler anmeldet.

Unterschiedliche Indexsteuerung je Land

So, die Herausforderung, die aber jetzt eigentlich hier drinstecken könnte, wenn man da tiefer reingeht: Was ist, wenn man hier zwei Sprachen betreibt, was weiß ich, Deutsch für Deutschland und Deutsch für die Schweiz, und man möchte die Indexsteuerung in den beiden Ländern unterschiedlich machen und hat hreflang implementiert? Das heißt, ich komme aus Deutschland, deswegen schicke ich in Deutschland 1000 URLs in den Index, in der Schweiz bin ich aber neu, und da schicke ich vielleicht nur 100 Seiten in den Index. Das heißt, ich hätte 900 Seiten, die in dem einen Land auf noindex sind, aber in dem anderen Land auf index sind. Wenn man dann hreflang macht, dann könnte das halt eben durcheinandergehen.

Da muss ich aber eben sagen, ich glaube, so wie hreflang in den letzten Jahren, da hat es sich ja so ein bisschen aufgeweicht, die Interpretation. Die Suchmaschinen haben gesagt, sie nehmen das als sanften Hinweis, aber eben nicht als enge Direktive. Das heißt, ich denke, dass Noindex hier das viel stärkere Steuerungsinstrument sein wird. Aber ich denke, wenn jemand solche komplexen Strategien macht, dann wird er sich dann auch dieser technischen Details sicherlich sicher sein, wie mit denen umzugehen ist. Und ansonsten, wenn man bei sowas durcheinanderkommt, würde ich zum Beispiel die Berliner Agentur Claneo empfehlen anzupicken, wenn man da solche größeren Projekte in der Ecke macht. Die kennen sich mit sowas sehr gut aus. Also ansonsten, ich hoffe, das hilft dir, und ich hoffe, mit der Verallgemeinerung der Frage konnten wir noch einigen anderen in ihrer SEO-Weiterbildung weiterhelfen, und viel Spaß beim Rocken der Suchergebnisseiten.